Professionell amateurhafte Gesellschaftskritik seit 2014

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[Universum] Schönes, neues Sternenrecht

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TJA. Wem gehört er denn nun? Da es sich nicht um Staatsterritorium einer mir bekannten Nation handelt, kann er höchstens noch kommunistischer Gemeinschaftsbestand der „Weltgemeinschaft“ sein. Nur, wer vertritt die? Ein MAKLER? Und DARF der Mensch etwas sein „Eigentum“ nennen, dass er nicht durch eigenständige Schwimmbewegungen erreichen kann? So ganz ohne Kombi oder Schienenfahrzeug?


WENN DAS DER RUSSE GEAHNT HÄTTE. Gut, die Geschichte lehrt uns ja, dass quasi ALLES außerhalb der Atmosphäre den Amerikanern gehört. Bleibt nur noch die Frage offen, ob man mit einem US-Pass einfach auf dem Mars einreisen darf. Und außerdem – dürfen denn SALAFISTEN auf den Mars? Obwohl nein, ein grotesker Gedanke. Aber tun wir einfach mal so, als hätte sich die Technik etwas schneller entwickelt. Wäre bemannte Raumfahrt mit hoher Reichweite bereits Mitte des 20. Jahrhunderts möglich gewesen, hätte vermutlich irgendeine Supermacht den rostigen Haufen im All für sich beansprucht. Darunter könnte ich mir folgende Modelle vorstellen:

Wem das jetzt ein WENIG eigenartig vorkommt, kann dadurch erstklassige Rückschlüsse darauf ziehen, wie geistig umnachtet der durchaus irdische Begriff „Eigentum“ angewandt wird. Dass eine Nation, eine Kommune oder eine Einzelperson ein paar Hektar Land „besitzen“ oder ihr „Eigentum“ nennen dürfen, ist genauso albern wie Grundstücke auf dem Mars zu verkaufen. Nur, weil wir vor einigen Jahren aus einer dickflüssigen und schweren Ursuppe auferstanden sind bedeutet das noch lange nicht, dass wir plötzlich unser geostrategisches Kaufladenspiel für voll nehmen dürfen. Uns gehört REIN GAR NICHTS.


Überhaupt nicht. Genau genommen darf Ihnen die Politesse nicht verbieten, zu parken, wo Sie wollen. Das liegt daran, dass die Gesamtfläche der BRD ja „Eigentum“ des deutschen Staates ist. Und wer ist „der Staat“? ACH du SCHRECK, das sind wir ja ALLE! Also können wir uns auch selbst erlauben, zu parken, wo wir wollen. Ist ja alles unser Eigentum. Etwa in der gleichen Manier, mit der sich ein volljähriger Schüler eigene Entschuldigungen schreibt. Ergibt Sinn, oder etwa nicht?

Da man aber ganz offensichtlich NICHT parken kann, wo man möchte, muss es ja einen TATSÄCHLICHEN Eigentümer geben, der Ihnen sehr wohl verbieten kann, zu parken, wo es Ihnen beliebt. Da mir der gesamte Rechenweg jetzt zu dumm ist, kürzen wir diesen einfach ab und legen die Karten auf den Tisch, wie sie sind:

Die törichte Gegenfrage, wem dann die BANKEN gehören, ist so sinnlos wie die Frage nach Henne und Ei. Banken gehören den Banken. Das ist ein in sich geschlossener Kreis, der keinen Ausgang hat. Nur einen EINGANG. Für Banknoten. Man könnte es als eine Art schwarzes Loch des Kapitals betrachten: KEINER weiß, was innerhalb des Lochs mit dem eigenen Geld passiert. Man kann aber auch nicht hineinblicken, da „die Bank“ das nicht wünscht.

Achtung, wir packen noch einen drauf. Banken setzen Überwachungsgremien ein, die Banken überwachen sollen. Und BEZAHLEN diese auch aus eigener Tasche. Sogar der Staat hat Schulden bei der Bank. Wie das möglich ist? KEINE AHNUNG, MANN. Bin ich ein verdammter Schwarze-Löcher-Wissenschaftler?

Glücklicherweise beantwortet uns das aber die sehnsüchtig theistische Frage danach, wer für die Schöpfung verantwortlich ist. Gott? Nah, der ist ein PR-Gag einer antikeren Bank. Die BANKEN waren es. Sie HABEN schon immer existiert und werden das auch für immer tun. Wenn der Mensch bereits lange ausgestorben ist, wird es immer noch „die Banken“ geben. Aber Sekunde, wenn alle Menschen durch das Kapital ausgerottet wurden, wer RETTEN DENN DANN DIE BANKEN?! Ach, verdammter

!!! TAUBENKOT !!! (Gehört er der Taube oder der Bank?)

[L] In der Mitte des Lebens

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Zum mittlerweile fünfzigsten Mal schreibt der Ghostwriter nun die Gedanken der einfachen Stadttaube auf, die diesen Blog hier zu dem macht, was er ist: Eine dauerhafte Ausstellung vieler Gegebenheiten, die unser Erste-Welt-Leben mit Salz und Pfeffer versorgen. Den Ungereimtheiten, dem Überflüssigen. Die Dinge, über die wir nachdenken und denen wir viel zu oft viel zu viel Blut im Gehirn opfern.


Er wandelt unter uns wie ein gewalttätiger Geist und übergeht unsere Gefühlswelt. Ja, der gewalttätige Optimismus nötigt uns dazu, gegenseitige Verwarnungen auszusprechen, wenn ein Mitglied der Gesellschaft, das wir kennen, nicht mehr kann. Denn beinahe alle von uns sind Terrakottakrieger. Ein Seele, gepanzert mit einem qualitativ hoch- oder minderwertigen Wertekatalog. In der Sekunde, in der die Realität uns zum ersten Mal mit aller Wucht trifft, bröckelt die filigrane Keramik langsam ab.


Und sie kommt. Man kann nicht vor ihr fliehen. Versagen wird sanktioniert, mangelnde Funktionalität drakonisch abgemahnt. Das Individuum hat sich dem Willen der Masse unterzuordnen – alleine kann es nicht dagegen aufbegehren. Das ist aber ein ganz natürlicher Vorgang, dazu auch noch ein gewollter. Denn alle großen Spieler der Konsum-, Banken- und Kapitalwelt verlassen sich darauf, dass Sie irgendwann einknicken und Gehorsam an den Tag legen. Getrieben durch die wohl wichtigste Wahrheit in einer „ewig jungen“, „ewig hippen“ und „TOTAL HIPPEN“ Gesellschaft.

Dumm gelaufen, dass man gegenwärtig bereits mit Ende 20 der „in der Mitte des Lebens“-Fraktion zugerechnet wird. Da muss man sich doch dann ganz unverbindlich die Frage stellen, warum die heiteren Gemüter zwischen 45 und 60 KEINERLEI ANZEICHEN einer verblödeten Krise aufzeigen, die angesichts unserer Industrienation sowieso DOPPELT verblödet ist.


Und GENAU DIESE fehlt den jungen Hüpfern. Eine glaubwürdige Entität, die einem auf die Schulter klopft und einem versichert, dass ALLES COOL IST. Und da die ausstudierten Hyperakademiker mit Rückbesinnung auf konservatives Erbsenzählen und Krawattentragen sogar DANN Angst vor Fundamentalisten haben, wenn sie sich auf dem Mars befinden, ist eben Hopfen und Malz verloren.

Ein einfaches Rezept kann da Abhilfe schaffen. FAST sogar 100% vegan:

WENIGER FACEBOOK. WENIGER SMARTPHONE. KEINEN STUHLGANG TWITTERN. WENIGER INSTAGRAM. WENIGER WHATSAPP. WENIGER LIFESTYLE. WENIGER FASHION. WENIGER KARRIERE. WENIGER ROLLENBILDER. WENIGER KONSERVIERUNG. WENIGER KLUGSCHEISSEN. WENIGER START-UPS. WENIGER SCHNELL.

MEHR TEILEN. MEHR GENIESSEN. MEHR VERSTEHEN. MEHR KUNST. MEHR LITERATUR. MEHR LANGSAM. MEHR ÄSTHETIK. MEHR LIEBE. MEHR LEBEN.

Keine Institution der Welt verlangt von uns, ein Hampelmann des konsumverseuchten Zeitgeistes zu sein. Je mehr man sich von der Agenda verabschiedet, mit jedem noch so geringen Übel „up to date“ zu sein, desto schneller und großartiger findet man zu Dingen, die man noch nicht kannte. Oder noch besser: Guten Dingen, die man einfach vergessen hat. Darum ist die Frage vielleicht mehr als berechtigt:

Liegt die Antwort länger darauf länger zurück als EINEN MONAT, wird es vielleicht Zeit, genau das zu probieren. Was kann im schlimmsten Fall passieren? Dass Sie nicht mitbekommen, wie jemand seinen Erkältungsauswurf teilt, während Sie versuchen zu essen? Teilen Sie doch mal genau DIESEN Leuten etwas zurück, was eine GERECHTE STRAFE für ihren alltäglichen Spam darstellt. Mir fällt da eine neue Edition eines bekannten Auto-Lufterfrischers ein. Geschmacksrichtung




[ARM UND REICH] „Wer hat Angst vor Walter Wolf?“ Episode 3

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Nun, da sich unser rüstiger Rentner der ALTERNATIVE FÜR SOZIALISTAN angeschlossen hat, sich der oberkriminelle Ausländer (echt Mal, ey!) in Haft befindet und die Welt wieder in Ordnung gebracht wurde, gibt es an der Gesamtsituation eigentlich nichts mehr herumzulamentieren. Doch SCHWEIGT STILL, ihr abendländischen Fluchttiere. Ihr habt die Rechnung wohl ohne Josefs Kinder gemacht. Diese haben nämlich nicht nur einen unvergleichlich anständigen Wertekatalog mit auf den Weg bekommen, sondern scheren sich auch einen Dreck um den Alltag ohne Vater, mit dem sie in regem Kontakt stehen.


Da hege ich keine Zweifel. Statt die Flinte ins Korn zu werfen, brillieren die mittlerweile jugendlichen Mitbürger mit Fleiß, guten Noten und allerlei Engagement in zahlreichern Ehrenämtern und Vereinen, WIE MAN DAS ALS GUTER DEUTSCHER EBEN SO TUT. Dadurch gewinnen sie ein monumentales Prestige, welches sich durch den Querschnitt der Kleinstadtbevölkerung zieht. Als der Knacki aus dem Kaukasus die JVA verlassen darf, bekommt er spontan drei hochwertige Jobangebote, da der Vater DIESER Kinder ja wohl die personifizierte Anständigkeit sein muss.

Gütiger Gott, denkt sich der grausame Greis. „Jetzt hat der auch noch einen besseren Job als ich damals.“ Aber nicht genug damit. Die beiden mittlerweile heranwachsenden Kinder des geschundenen Josef treiben es auf die Spitze, studieren BWL und Jura, hauen MAL SO RICHTIG AUF DIE KACKE und treten in eine ungefährliche und handelsübliche Volkspartei ein. Dies gipfelt allmählich in einem kaum mehr überschaubaren Maß an Macht und Kumpelwirtschaft. Dumm nur, dass die beiden Karrieristen NIEMALS VERGESSEN HABEN, was ihr Vater für sie durchmachen musste. Also erreichte den rüstigen Rentner ein böser Brief, in dem Folgendes zu lesen war:

Lieber rüstiger Rentner.

Sie haben keinerlei Gespür für Fairness, geschweige denn Empathie oder ein Mindestmaß an Toleranz und Menschlichkeit. Das führt dazu, dass ehrliche Menschen, deren einziges Ziel ein anständiges Leben ist, keinerlei Möglichkeit bekommen, sich zu beweisen und den Staat zu unterstützen. Darum haben wir eine kleine Überraschung für Sie, um uns für ihr weltoffenes Gemüt erkenntlich zu zeigen!

Hochachtungsvoll,
die Kinder des Briefmarkendiebes

Behutsam öffnet der rüstige Rentner den zweiten Umschlag. Darin befindet sich eine präzise Aufschlüsselung der Dinge, die passiert sind, während er gegen alles und jeden wetterte, der kein deutscher, weißer Katholik ist. Ihm wurde Steuerbetrug nachgewiesen, sein Gelände wurde annektiert, um darauf einen Kinderspielplatz zu errichten, sein Vermögen wurde eingefroren und er hat in etwa vier Tage Zeit, um sich vom Acker zu machen und in der wohlverdienten Altersarmut zu landen. Der weinende Wüstling verdrückt ein paar Tränen und fragt sich, ob sein minderwertiges Weltbild wertvoll genug war, um es so weit kommen zu lassen.


Hätte er dem Klomann vielleicht einen Euro auf den Teller gelegt, hätten dessen Kinder sein Leben nicht genüsslich ruiniert. Josefs Enkel spielen dort, wo einst das Herrenhaus stand. Seine Kinder spielen abwechselnd Bürgermeister. Alles ist gut. Nur der rüstige Rentner, der deckt sich jetzt mit Zeitungen zu. Die muss er aber nachmittags für den Abend vorsortieren. Denn auf manchen davon befindet sich, vielleicht verdientermaßen,

!!! TAUBENKOT !!! (Alles, was du tust, regnet dir dreifach so hart wieder auf den Kopf)

[ARM UND REICH] „Wer hat Angst vor Walter Wolf?“ Episode 2

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Denkt sich Josefs Nachbarin, die diesen TUNICHTGUT schon IMMER für verdächtig hielt. Denn wenn man kein deutscher Christ mit ordentlichem Unionsblut ist, KANN man im Prinzip nur Drogendealer sein. Er und sein Cousin schmieden allerdings bereits einen sinisteren Plan, der den finanziellen Engpass seiner Familie für das erste beseitigen soll. Also warten sie an Josefs Raststätte so lange, bis ein garstiger und zorniger alter Rentner auftaucht, der sich selbst für FÜNF CENT TRINKGELD zu schade ist. Schließlich sollen



WAS DU NICHT SAGST. Beseelt von Wut und strategischem Kalkül folgen die beiden Herren dem ruppigen Rentner so unauffällig wie möglich über die Bundesstraße zu dessen Landsitz. Klammheimlich warten die beiden düsteren Gestalten im Dickicht, bis der verbitterte alte Mann endlich ins Bett geht. Nun endlich verschaffen sie sich Zutritt zum Anwesen des geizigen Geiers und packen seine Münzsammlungen, Briefmarkenalben und den atemberaubend hässlichen Familienschmuck in ihren ökologisch unbedenklichen Jutesack.

Ach. Du. Grüne. Neune. Josef und der Cousin haben nicht mit der konservativ-spirituellen Intuition des Senioren gerechnet. Mit der Jagdflinte im Anschlag versucht er, auf seinem altengerechten Smartphone (und beinahe sympathisch unbeholfen) die Polizei zu alarmieren. Aus Versehen öffnet er jedoch irgendein bescheuertes Spiel, das sein adipöser Enkel darauf installiert hat. Die beiden Eindringlinge nutzen also die Gunst der Stunde und überwältigen den technisch überforderten Waldschrat, bevor dieser ein zünftig Dutzend Patronen auf die Angreifer abfeuern kann.


Doch heilige Heide-Marie, was nun? Die beiden Herren fliehen mit der C-Klasse des lamentierenden Alten. Knapp hinter Frankfurt (Oder) angekommen, verkaufen sie das Prachtstück für exakt so viele Moneten, dass es für die jeweiligen Schulausflüge von Josefs Kindern GRADE SO reicht. Dumm nur, dass der grimmige Alte einen Teil seines Vermögens in Haussicherheit investiert hat. Schwupp-diwupp steht die Kripo vor der Tür und kassiert den armen Irren ein. Doch dem gierigen Greis genügt die Tatsache nicht, dass der Mann durch SEIN Kreuzchen auf dem Wahlzettel zu dieser Tat gezwungen wurde. Im Gegenteil! Einer ANSTÄNDIGE Partei muss her, die dem zynischen Zuwanderer mal „SO RICHTIG ZEIGT, WO DER HAMMER HÄNGT“.


Und das auch völlig zu Recht. Denn der mürrische Methusalem ist jetzt DIREKTKANDIDAT des Landkreises „Hinterpfeuteufel-Vongesternfels II“. Und für welche Partei? GLASKLAR, für die


Nun steckt Josef hinter schwedischen Gardinen, steckt sich grantig eine WALTER WOLF an und plant seinen finsteren Rachefeldzug. Doch was führt er im Schilde? Kommt es zu direkter, drakonischer Vergeltung? Wird es subtil? WIR WERDEN ES SEHEN. Doch zunächst: Sie haben da was am Ärmel. Ich glaube, es ist

!!! TAUBENKOT !!! (zum Teil fremdfinanziert, von UNSEREN STTEUERGELDERN)